Die Energiewende kommt! Welche Chancen haben Erneuerbare Energien im Gemüsebau?
Ralf Ludewig, Technikberater Tübingen, D
Der wirtschaftliche Druck auf die Gärtnereibetriebe in Österreich nimmt laufend zu und verlangt eine stetige Kostenoptimierung bei der Aufzucht der Kulturen.. Die Ausgaben für Energie machen heute schon mit einem Anteil von rund 10-25% der Produktionsaufwendungen einen beachtlichen Teil der Kostenstruktur aus. Setzt man den Anteil der Energiekosten ins Verhältnis zur Umsatzrendite so wird deutlich, dass die Reduzierung der Energiekosten unmittelbar zur Steigerung der Umsatzrendite führt.
Stellt sich damit die Frage, ob regenerative Energieträger wie Holzhackschnitzel, Pellets oder Pflanzenöle ein universeller Rettungsanker für alle Gartenbaubetriebe sind. Liest man die zahlreichen Presseberichte über Gärtner, die ihre Betriebe auf Holzheizungen umgestellt haben, möchte man glauben, dies sei der einzig wirksame Schritt, um sich von der Ölpreisdiktatur zu befreien.
Was aber ist mit den Investitionskosten für eine vollautomatische Holzhackschnitzel- oder Pellets-Anlage? Bei welchen Betriebsstrukturen kommt der Einsatz regenerativer Brennstoffe überhaupt in Frage? Oder können Gewächshäuser sogar zum Energielieferanten werden?
Technikberater Ralf Ludewig fasst die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten erneuerbarer Energien zusammen, stellt neue Innovationen auf dem Energiesektor vor und zeigt, für welche Betriebe eine Umstellung auf regenerative Energieträger in Frage kommt.











